Verbrauchsausweis vs. Bedarfsausweis: Was ist der Unterschied?
Kurz erklärt
Der Verbrauchsausweis bewertet ein Gebäude anhand des tatsächlichen Energieverbrauchs der letzten Jahre und ist günstiger. Der Bedarfsausweis beruht auf einer technischen Berechnung der Gebäudehülle und Anlagentechnik und ist aufwändiger. Welcher zulässig ist, hängt von Baujahr und Zahl der Wohneinheiten ab.
Der Verbrauchsausweis stützt sich auf die tatsächlichen Verbrauchsdaten der vergangenen rund drei Jahre. Er ist schneller und günstiger zu bekommen, hängt aber vom Heizverhalten der bisherigen Bewohner ab und ist damit weniger objektiv.
Der Bedarfsausweis wird über eine ingenieurmäßige Berechnung von Dämmung, Fenstern, Heizung und Gebäudehülle erstellt. Er ist aufwändiger und teurer, dafür unabhängig vom Nutzerverhalten und aussagekräftiger zum energetischen Zustand.
Welcher Ausweistyp erlaubt ist, regelt das Gebäudeenergiegesetz und hängt vor allem von Baujahr und Anzahl der Wohneinheiten ab. Für kleinere ältere Gebäude ist häufig der Bedarfsausweis vorgeschrieben. Die Pflichtangaben aus beiden Varianten gehören ins Inserat - sie sind Teil des GrundEngine-Dossiers.
Zuletzt geprüft: Juni 2026
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